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Promotion-Kampagnen
“Wer, um Geld zu sparen, keine Werbung macht, könnte genauso gut die Uhr
stehen lassen, um Zeit zu sparen!” Ganz in diesem Sinne wird man in
diesen Wochen Vertreter des Tourismusbüros von Fuerteventura auf
allerlei Messen in ganz Europa finden.
Die letztjährigen 4
Millionen Besucher unserer Sonneninsel sind nicht mehr genug, um die
vielen Tausende neue Betten zu füllen, damit sich die
Millioneninvestitionen bezahlt machen.
Seit Ende Januar sieht man Stände des Tourismus-Patronats auf der FITUR
in Madrid, der FESPO in Zürich/Schweiz, danach auf den Tourismusmessen
in Lissabon/Portugal und der FERIEN-Messe in Wien/Österreich.
“Alte Märkte” will
man mit einer eigenwilligen Promotion-Tour zurückgewinnen: Ein speziell
für diesen Anlass ausgestatteter und “geschminkter” Reisebus wird quer
durch Europa reisen und in den größeren Städten des alten Kontinents
Rast einlegen. Die Bemalung des Reisebusses zeigt einen der schönsten
Strände Fuerteventuras — kristallklares Wasser, weißer Sandstrand — und
fährt unter dem neuen Slogan der Inselverwaltung: “Fuerteventura, las
mejores playas del Atlántico” — Fuerteventura, die schönsten Strände des
Atlantiks.
Und nicht genug
damit. Auch international anerkannte Modefirmen haben die Landschaften
Fuerteventuras als perfekten Hintergrund für Modeaufnahmen erkannt. Wie
schon in den Vorjahren drehte die Kaufhauskette „El Corte Inglés“ Spots
für Bademoden an der Playa de Sotavento (Südstrand), die Modekette „Amichi“
entschied sich für den Norden, um ihrem Frühlings-/Sommerkatalog den
notwendigen Touch einzuhauchen. Amichi wird auch bis in den Spätsommer
hinein seine Geschäfte auf dem Festland und die internationalen Shops
mit großformatigen Landschaftsbildern dekorieren.
Straßenbauarbeiten schreiten voran
Die
derzeit größte Baustelle im Süden ist zweifelsohne das Teilstück vom
Barranco de Pecenescal (hinter Costa Calma Richtung Süden) bis nach
Jandía Playa/Morro Jable.
Mehrere Baustellen
auf einer Länge von fast 20 Kilometern, die den Verkehr erheblich
bremsen und —- vor allem in den Stoßzeiten — auch schon mal Staus
größerer Ausmaße hervorrufen. Und sollte sich noch der eine oder andere
LKW auf der Reise befinden...
Unverständlich bleibt
das Agieren einiger unvernünftiger Autofahrer, die scheinbar noch nicht
mitbekommen haben, dass in den Baustellen Überholverbot besteht! Außer
einem erhöhten Unfallrisiko gewinnt man absolut nichts, sieht man von
einer eventuellen Zeitersparnis von zwei Minuten auf die
Zwanzig-Kilometer-Strecke ab.
In Höhe des Hotels
Occidental musste vor einer Woche nach einem kapitalen Unfall, in dem
mehrere Fahrzeuge verwickelt waren, eine Umleitung vorzeitig geöffnet
werden, um den Verkehr weiter fließen zu lassen. Inzwischen ist die
Fahrbahnmarkierung an dieser Stelle angebracht, die Kreuzung bleibt
allerdings weiterhin sehr unübersichtlich. Ebenso die Einfahrt in den
Barranco Esquinzo-Butihondo. Der dortige Brückenbau erforderte eine
erhebliche Modifizierung der Verkehrsführung.
Sehr verwirrend ist
die Einfahrt nach Jandía in Höhe des Iberostar Hotels. Die dortige
Baustellen-Straßenbemalung ist durch die Spiegelung bei tief stehender
Sonne leicht mit der noch vorhandenen alten Markierung zu verwechseln,
was einen ungewollten Fahrbahnwechsel zur Folge haben könnte.
Die Durchfahrt der
Dünenlandschaft vor Corralejo ist den dortigen Verkehrsverhältnissen
angepasst worden. Auf der gesamten Durchfahrtsstrasse ist die
Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt worden. Inzwischen hat die
Polizei auch Radarkontrollen vorgenommen und mehrere Raser von den
Straßen verbannt. Der 'Schnellste' durfte mit gemessenen 140 km/h seinen
weiteren Weg zu Fuß fortsetzen.
Für einen sorglosen
Urlaub: Vergessen Sie den Gurt nicht! Halten Sie sich bitte an die
Verkehrsvorschriften!
Lange Reise für vier Babys
Junior, Mourice,
Promis und Smith. Das sind die Namen unserer vier Protagonisten.
Vier Babys im Alter von eineinhalb und neun Monaten, die mit ihren
Müttern die Überfahrt zwischen dem afrikanischen Kontinent und dem
kanarischen Archipel wagten — und überlebten.
Eine über 20stündige
Reise in einem Ruderboot über den rauen Atlantik. Das Ziel eines
würdigen Lebens vor Augen, geflüchtet aus ihrem Land, in dem es einfach
nichts gibt. Die Mütter, alle im Alter zwischen 18 und zwanzig Jahren,
zieht es in eine der größeren Städte des spanischen Festlands.
Die
Schwarz-Immigration: nachgefragt und recherchiert. Lesen Sie in der
neuesten Ausgabe des Fuerte Fan Magazin einen detaillierten 8-seitigen
Bericht über jenes Phänomen, das die Insel Fuerteventura in das
Haupteingangstor in die westliche Welt konvertierte. Jetzt an ihrem
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