|
Binter macht das Fliegen
leichter!
Die
Fluglinie Binter Airlines, operierend auf dem kanarischen Archipel, hat
die große Schere an die interinsularen Flüge angesetzt.
Wie seit mehreren
Tagen in lokalen (spanischen) Fernsehsendern angekündigt, ist es nun
auch im Internet nachzulesen: Flüge zwischen allen Inseln auf den
Kanaren für 15,00 € pro einfache Strecke. Dazu kommen noch die
Flughafengebühren.
Nachdem in
vorangegangenen Promotion-Aktionen stets nur die Verbindungen der beiden
Mutterinseln Gran Canaria und Teneriffa und eventuell Lanzarote
einbezogen wurden, hatte dies viel Unmut unter den Inselbewohnern der
restlichen Kanaren ausgelöst. Binter möchte sich wahrscheinlich mit
dieser Aktion entschuldigen — oder hat die aufstrebende Konkurrenz
'Island Airways' zu viele Fluggäste weggezogen?
Auch die neuen und
schnelleren Fährverbindungen mischen bei der Preisgestaltung kräftig
mit. Gewinner ist in jedem Fall der Inselbewohner: schnell mal morgens
nach Gran Canaria und abends zurück für 30,00 € — das hat's schon lange
nicht mehr gegeben.
Die Promotion ist
allerdings zeitlich begrenzt. Am 30. Juni endet vorerst der Luxus. Also
beeilen!
In diesen Genuss
kommen alle Residenten der Kanarischen Inseln. Für die deutschen
Ansässigen heißt das, im Besitz des Residentenausweises zu sein, den Sie
bei der Ausländerpolizei in Puerto del Rosario beantragen müssen. Eine
einfache Meldebestätigung bei der Gemeindeverwaltung reicht in diesem
Fall leider nicht aus.
Bald neuer Feiertag auf Fuerte
Nachdem einige Diskussionen in der
Lokalregierung dann doch zu einem einstimmigen Beschluss geführt haben,
liegt der kanarischen Regierung nun ein Antrag auf Genehmigung eines
neuen Feiertages vor. Der 16. September soll demnach als lokaler
Feiertag in den Kalender aufgenommen werden.
Der 16. September ist der Tag der
'Nuestra Señora de la Peña', der Schutzheiligen Fuerteventuras,
proklamiert erstmals im 19. Jahrhundert.
Als insulares Kulturgut ist inzwischen
die 'Romería' (Wallfahrt) aus Anlass dieses Feiertages zu Ehren der
'Virgen de la Peña' anerkannt worden, welche stets am dritten
September-Samstag stattfindet.

Und auch die Kirche in
Pájara (Foto), die 'Ermita de Nuestra Señora de Regla' (Schutzheilige
vom Gemeindekreis Pájara) steht auf der Liste für eine Klassifizierung
als nationales Kulturgut. Der kanarische Staatsanzeiger BOC (Boletín
Oficial de Canarias) hat dies Mitte Februar veröffentlicht.
Die Polizei stockt Personal auf
Das
Innenministerium hat Mitte April Verstärkung nach Fuerteventura
geschickt. Fünfzehn neue Beamte — frisch aus der Ausbildung kommend —
werden ihre ersten Freigehversuche auf Fuerte unternehmen.
Nach wiederholten
Beschwerden aus der Bevölkerung, der Inselregierung und dem Kreis der
Dienst ausübenden Beamten selbst über die andauernde Unterbesetzung hat
das spanische Innenministerium nun reagiert. Aufgrund der schnell
gestiegenen Bevölkerungs- und Besucherzahl war man mit den aktuellen
Zahlen im weit entfernten Madrid nicht vertraut und musste sich erst mal
auf den neuesten Stand bringen — was so etwa vier bis fünf Jahre
gedauert hat....
Demgegenüber
allerdings haben gut zwanzig Beamte ihre Versetzung in ihre
Heimatgegenden — sprich: spanisches Festland — beantragt. Bleibt nun
abzuwarten, ob die Verstärkung wirklich als solche angekommen ist, oder
ob es nur die Ablösung sein soll....
Sind die Tage der RIU-Hotels in
den Dünen vor Corralejo gezählt?
Ernst scheint es für den Abriss der beiden RIU-Hotels "Tres Islas" und
"Oliva Beach" in den Dünen vor Corralejo zu werden.
Die beiden höchsten
politischen Vertreter Fuerteventuras in diesem Metier — der Präsident
der Inselregierung, Mario Cabrera, und die Bürgermeisterin des
betroffenen Gemeindekreises, Claudina Morales, trafen sich in Madrid zu
einem ersten Vorgespräch mit hohen Vertretern der Dirección General de
Costas (Küstenverwaltung) und Repräsentanten der
Hotelbetreibergesellschaft über die Verlegung der vor dreißig Jahren in
die Dünenlandschaft gebauten Hotels, die heute von der Hotelkette RIU
betrieben werden.
Geplant ist, die
beiden Hotelbauten aus der inzwischen unter Naturschutz stehenden
Dünenlandschaft zu entfernen. Eine neue Lage für den Wiederaufbau der
beiden Hotels im nördlichen Fuerteventura soll gemeinsam mit Vertretern
der RIU-Kette gesucht und gefunden werden, da man die Präsenz der
namhaften Hotelkette im Norden nicht missen möchte. Allerdings wird man
auf eine dermaßen spektakuläre Lage wohl in Zukunft versichten müssen.
Ins Rollen und ins
Licht der Aufmerksamkeit hatte RIU selbst den ganzen Fall gebracht: bei
einer angezettelten Demonstration vor dem Bürgermeisteramt gegen die
Entscheidung der Gemeinde, eine Vergrößerung der Hotelanlage aufgrund
fehlender, vom RIU-Direktorium vorzulegender Architektenpläne
abzulehnen, beschimpfte man die Gemeindevertreter in übelster Art.
(Wir berichteten in der ersten Ausgabe 2004 des Fuerte Fan Magazins)
Die Antwort ließ nur
ein Jahr auf sich warten...!
Zurück zur Übersicht
|