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Blitz-Aktion...
Die
Polizei in Pájara hatte wieder ihren Radar ausgepackt. Die letzten
Wochen mussten dies viele, viele Autofahrer feststellen, die mit
mindestens 92,-- € (minus 30% Rabatt bei Sofortzahlung!) zur Kasse
gebeten wurden.
Massiv 'geblitzt'
wurde u.a. auf der langen Geraden in Costa Calma, der 'Avenida Jahn
Reisen' (fängt an beim Hotel 'Fuerteventura Playa', zieht sich vorbei am
Hotel 'Costa Calma Palace', und endet beim Hotel 'Golden Beach').
Der Beamte mit dem
handlichen Radargerät stand ('versteckt', wie viele erwischte
Schnellfahrer betonten) neben dem kleinen Häuschen der 'Telefónica', aus
dem Verkehr gezogen wurden die Verkehrssünder auf dem nachfolgenden
Parkplatz.
Ob Leihautos mit
Touristen oder Einheimische, Last- und Lieferwagen, Taxis — alle waren
dabei. Und alle, die es 'besonders eilig' hatten, standen, und standen,
und standen...
Übrigens: das
"Nichtangurten" schlug nochmals mit 92,00 € zu Buche! (minus 30% Rabatt
bei Sofortzahlung!)
Neueröffnung: "Museo de la Sal"
— das Salzmuseum
Nachdem sich der Umbau über ein Jahr
hingezogen hatte, war schließlich die Eröffnung angesagt. Das
'Salzmuseum' in Salinas del Carmen wurde am vergangenen 14. Mai
feierlich eingeweiht.
Gegen 20.00 Uhr begann der festliche Akt,
zu dem die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen war. Für musikalische
Untermalung sorgte die international bekannte kanarische Gruppe 'Los
Sabandeños' und die Tanzgruppe 'Nómadas de Roberto Torre' für
artistische Abwechslung.
Das Museum zeigt dem Interessierten die
inzwischen nicht mehr praktizierte Salzgewinnung auf den Salinenfeldern
von 'Salinas del Carmen', im Gemeindekreis Antigua, zu finden vom Süden
her kommend kurz vor 'Costa Caleta' (ehemals 'Caleta de Fuste'), auf der
rechten Seite, vom Norden her kommend, kurz dahinter nach links
abbiegen. Der Ort ist vielen bereits bekannt wegen des Walskeletts, das
man vor gut zwei Jahren dort präpariert und aufgestellt hatte.
Das Museum ist in den offiziellen
Museumsführer von Fuerteventura aufgenommen worden.
Mehr darüber und Fotos von der Eröffnung finden Sie in der neuen Ausgabe
des Fuerte-Fan-Magazins, das voraussichtlich Mitte Juli erscheint.
Doch noch
das 'AUS' für den Jetfoil!
Wie
schon vor über einem Jahr von der Reederei 'Trasmediterránea'
angekündigt, dann wieder dementiert, wird die Schnellverbindung auf dem
Wasser "Morro Jable — Las Palmas" jetzt doch stillgelegt.
Das 'Aus' für das
Tragflügelboot "Jetfoil" auf dieser Linie kam für alle überraschend,
hatten doch erst Anfang des Jahres Vertreter aus Politik und Wirtschaft
mit den Verantwortlichen der Privat-Reederei einen Kompromiss
ausgehandelt: finanzielle Unterstützung durch die Regierung, günstige
Über-nachtungsmöglichkeiten für die Besatzungsmitglieder,
Vergnügungstouren für den Tourismus, etc.
Aufgrund der
niedrigen Rentabilität und der 'geringen' Auslastung, sowie wegen des
Einsatzes einer neuen Fährverbindung mit den neuen und schnelleren 'Fast-Ferries',
katamaranähnlichen
Schnell-Fährschiffen,
hat sich die Reederei letztendlich doch zu diesem Schritt entschlossen.
Von den einheimischen Politikern war jedoch von einem "Übertölpeln
aller" zu hören. Stundenlange Verhandlungen und Zugeständnisse hätten im
Endeffekt nichts gebracht, Fuerteventura würde
wieder ins Abseits geschoben werden.
Die Stilllegung der
Jetfoil-Verbindung seitens der Reederei ist für den 31. Juli diesen
Jahres angekündigt worden.
Nachwuchs im Zoo von La Lajita
'Tefia', so heißt
das erste auf Fuerteventura geborene Nilpferd. Das Licht der Welt
erblickte der 20-kg-Sprössling am 19. April diesen Jahres und ist mit
seinen 50 Zentimetern im Moment der ganze Stolz des Zoo-Teams.
Es dauert allerdings
noch ein paar Jahre, bis Tefia die Gestalt und das Gewicht seiner Eltern
erreichen wird. Der "Vater Hippo" namens Issac wiegt stolze zwei Tonnen,
und die Mutter Dakarai bringt es sogar auf 2.500 kg.
Die Geburt eines
Hippos erfolgt unter Wasser und die Kleinen müssen vom ersten Moment an
auf eigenen Füssen stehen. Ängstlich vor dem Neuen unserer Welt, aber im
gleichen Moment neugierig, was es da denn gibt, lugt Tefia, hinter der
Mutter versteckt, mit seinen schwarzen Knopfaugen hervor.
Zu Fressen gibt es
überwiegend Getreide, hin und wieder auch schon mal “gofio amasado”:
gemahlene Getreidekörner mit Milch — "Müsli à la Hippo".
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