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Telefónica und die Konkurrenz — enorme Tarifunterschiede
Der Festnetz-Markt, aufgeteilt unter neun Telefonanbietern in ganz
Spanien, weist erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen
Gesellschaften auf. Zu den teuersten gehören die Anbieter ONO, AUNA und
die TELEFÓNICA, der ehemaliger Monopolist in Spanien.
Die entsprechenden Grundgebühren von
16,90 - 14,10 - 12,62 EUR liegen mit bis zu 78% über dem günstigsten
Mitbewerber auf dem Festnetzmarkt, TELECABLE (mit einem Grundpreis von
9,60 EUR), der allerdings nur in der Provinz Asturien operiert.
Entgegen den Aussagen des Präsidenten
der TELEFÓNICA, Julio Linares, der in einer Presseerklärung verlauten
lässt, die Grundpreise für Festnetzanschlüsse liegen über 75% unter
denen der Konkurrenz, zeigt der direkte Vergleich das Gegenteil. Zudem
sind seit dem Ende der Vorherrschaft des einstigen Monopolisten im Jahr
1998 die Preise um satte 75% gestiegen! Da hilft auch die Ankündigung
einer 2%igen Preissenkung der Tarife für den kommenden Oktober wenig, da
gleichzeitig eine Preisanhebung der Tarife für Anfang 2004 geplant
ist...
Gleich sieht es auch auf dem
Mobilfunkmarkt aus. Die Quoten und Tarife sind so unterschiedlich wie
die Anbieter. Für Urlauber könnte es sich unter Umständen lohnen, eine
Pre-Paid-Karte zu erstehen, vorausgesetzt das Mobiltelefon ist
anbieterfrei...! Vor dem Schrecken der Telefonrechnung nach dem Urlaub,
empfiehlt es sich, vorher die
Tarife der einzelnen
Anbieter auszuloten und eventuell das vermeintliche MUSS einfach
zuhause zu lassen...
Gleich 2x GOLD nach
Fuerteventura
Die im August zu Ende gegangenen
Windsurf- und Kiteboard-Weltmeisterschaften unter der Federführung von
René Egli, wurden von der kanarischen Regierung mit der Goldmedaille
ausgezeichnet.
Jener ‘Galardon’, verliehen für eine
andauernd qualitativ gute Ausführung jener Veranstaltung und das damit
verbundene, positive Marketing auf dem Weltmarkt - auch zugunsten des
Tourismus der Kanarischen Inseln gesamt, für Fuerteventura im Speziellen
- wurde dieses Jahr zum ersten Mal mit der höchsten, der
Tourismusbehörde auf dem kanarischen Archipel zur Verfügung stehenden
Auszeichnung gekrönt. Die offizielle Preisverleihung fand am 24.
September statt.
Die zweite 'Goldmedaille' in Form eines Tellers - in Gold! - wurde einem
der wohl besten Restaurants auf Fuerteventura zuerkannt. In 'Cañada del
Río' (besser bekannt unter 'Costa Calma') hat es sich seit vielen Jahren
etabliert, und langjährige Gäste kehren immer wieder gerne ein: das
'Restaurante Don Quijote'.
Jene hohe Auszeichnung, verliehen vom
spanischen Tourismus-Ministerium, wird jährlich den besten 24
Restaurants in ganz Spanien zuerkannt, bei denen man sowohl das
Ambiente, den Service und auch die Qualität des Dargebotenen als Wertung
zugrunde legt. Der Eigentümer des in die Reihen der Besten aufgenommenen
Restaurants von Spanien, José Macario Perera, kann äußerst stolz auf
seine langjährige Arbeit und sein Team sein.
An beide 'Gold-Jungs' auch seitens unserer Redaktion die besten
Glückwünsche; vielleicht sollten einige der Unternehmer oder/und deren
Direktoren doch mal bei einem der beiden in die Schule gehen... Der
Maßstab ist die Qualität, von der ‘Schnellen-Geld’-Welle’ bleibt nur
noch ein leises, leichtes Plätschern über!
Harte Realität auf der
"ruhigen Insel"...
Keine gute Werbung für die ansonsten so gepriesene ‘ruhige Insel’:
Innerhalb weniger Tage mussten gleich mehrere Vergewaltigungen gemeldet
werden. Die Täter sind bereits gefasst und inhaftiert, bleibt aber der
üble Nachgeschmack des Geschehenen, abgesehen von den physischen und
psychischen Leiden der Betroffenen.
Das erste Opfer war eine junge
Galizierin, erst wenige Tage auf Fuerte. Scheinbar wurde ihr
aufgelauert, als sie ihren Arbeitsplatz, ein Hotel in der Touristikzone
Costa Calma, in den frühen Morgenstunden verließ. Nicht genug mit der
Vergewaltigung, wurde sie auch bei ihrer Gegenwehr körperlich stark
misshandelt. Der mutmaßliche Täter, ein Immigrant aus Lateinamerika,
wurde wenige Tage später von der Polizei dingfest gemacht.
Gleich zwei deutsche Frauen erwischte es
wenige Tage später nach einem Konzertbesuch in Morro Jable. Die beiden
residieren an der Costa Calma, wohin sie sich im Anschluss an jenes
Musikfestival per Taxi begeben wollten. Während sie am Taxenstand auf
ein Fahrzeug warteten, hielt ein silbergrauer BMW der 5er-Reihe und die
Insassen boten sich als Chauffeure an. Nichts Schlimmes ahnend und mit
dem Wunsch, rasch nach Hause zu kommen, stiegen die beiden Frauen ein.
Auf halber Strecke, in Höhe der Abfahrt ‘Risco del Paso’, bog der Fahrer
auf eben diesen Weg ab. Die anschließende Aggression der beiden
‘Chauffeure’, bei denen eins der beiden Opfer ebenfalls weitere schlimme
Verletzungen aufgrund der Gegenwehr abbekam, lassen wir hier
unkommentiert...
Auch jene mutmaßlichen Täter wurden
wenige Tage später von der hiesigen Polizei festgesetzt, dem Richter
vorgeführt und inhaftiert. Die beiden Aggressoren, beide resident in
Morro Jable, konnten aufgrund der Auffälligkeit ihres Autos schnell
überführt werden. Als einen Tag später Familienmitglieder der beiden
sich am Gericht in Puerto del Rosario einfanden, war die
Fassungslosigkeit der Mutter eines der beiden mutmaßlichen Täter
hervorzuheben, welche der festen Überzeugung war, ihr Sprössling könne
dies nicht gewesen sein, da “ihre Kinder mit einer festen Vorstellung
von moralischen Werten aufgewachsen und erzogen worden seien..”
Auch in diesem Fall sind die beiden Einwanderer aus einem
lateinamerikanischen Land.
Anm.d.Red.: Wir möchten keine Pferde scheu machen, Fuerte ist
immer noch eine der wirklich ruhigen Inseln. Aber allzu leichtfertig
sollte man auch hier nicht sein. Schwarze Schafe gibt es in jeder Ecke
der Welt, auch im entferntesten Winkel unserer Erde. Unsere Polizei hat
sehr schnell reagiert und jene Fälle in fast Rekordzeit gelöst.
Allerdings bleibt anzumerken: eben nur ‘reagiert’. Zu bemängeln bleibt
die fehlende, präventive Präsenz auf der ganzen Insel, wobei die Schuld
aber nicht unbedingt bei den Beamten zu suchen ist, sondern vielmehr der
andauernden Überlastung durch ein Übermaß an Präsenz auf anderen
Gebieten und der fehlenden Kooperation der verantwortlichen staatlichen
Organe, dieses Manko zu beheben. Fuerte hat nun eben keine 30.000
Einwohner mehr, wie vor sechs oder sieben Jahren und die Bevölkerung hat
ein Recht darauf, vor sich nicht in die Gesellschaft mit seinen Regeln
und Normen integrieren wollenden Individuen beschützt zu werden.
Eventuell hätten sich jene Ereignisse durch eine (präventive) Präsenz
der Polizei abwenden lassen können, vielleicht hätten sich jene
Triebtäter ihr Vorhaben schon im Vorfeld aus dem Kopf geschlagen, wäre
die Polizei in der Nähe des Taxiplatzes sichtbar gewesen...
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