Die
Hotelkette ‘Sunrise Beach Hotels’ übernimmt 3 RIU-Hotels
Kürzlich ist der Vertrag unter Dach und Fach
gebracht worden:
‘RIU Hotels & Resorts’ hat drei seiner sechs Hotels in Jandía Playa an
die lokale Hotelgruppe ‘Sun and Beach Hotels S.L.’ verkauft.
Die jetzt ehemaligen RIU-Hotels ‘Tamango’, ‘Maxorata’
und ‘Ventura’ sind von vorgenannter Kette — besser bekannt unter dem
Firmen-Label ‘Sunrise Beach Hotels’ — erworben worden. Auch das einzige
an der Costa Calma von RIU betriebene Hotel ‘Fuerteventura Playa’ wird
inzwischen von der Gruppe ‘Costa Calma S.L.’ — einer Tochterfirma der
Kette ‘Sunrise Beach Hotels’ — bewirtschaftet, nachdem der dortige
Pachtvertrag Anfang diesen Jahres abgelaufen war.
Als erklärende Gründe wurden vom RIU-Firmensprecher
Miguel Ángel Violán die Intensivierung der Firmenaktivität in die
verbleibenden sechs Hotels der Kette auf Fuerteventura dargelegt.
Man wolle keineswegs auf einen aufstrebenden Markt in Fuerteventura
verzichten, was die gerade durchgeführten Modernisierungs- und
Renovierungsarbeiten an den Hotels ‘Oliva Beach’ und ‘Palace Jandía’,
sowie an der Appartement-Anlage ‘Oliva Beach’ mit einer Investition von
insgesamt rund 18.000.000 €uro dokumentieren.
Die neue Eigentümerin, die Kette ‘Sunrise Beach
Hotels’, ist inzwischen ein stattliches Unternehmen auf dem Hotelsektor.
Außer jenen gerade erworbenen Hotels existiert mittlerweile unter deren
Führung eine Vielzahl von Etablissements an der Costa Calma (unter
anderem das Hotel ‘Costa Calma Palace’ als Prestige-Objekt, sowie die
Hotels ‘Costa Calma Beach’ und ‘Nautilus’, ‘Monica Beach’, ‘Taro Beach’)
und im Süden Jandías (das ‘Ambar Beach’ und das 'Paraiso Playa').
Das Hotelunternehmen gehört damit inzwischen zu den
größten Arbeitgebern auf der Insel.
Der Poet in Ihnen..
Die Verwaltung des Gemeindegebiets Antigua hat den
diesjährigen, inzwischen dritten Poesie-Wettbewerb ausgeschrieben.
Präsentieren kann jedermann seine eigenen Arbeiten.
Das Thema ist frei wählbar. Ein Minimum von 14 Versen soll das Gedicht
haben und nicht mehr als dreißig Verse lang sein. Vorzulegen sind die
Werke im Bürgermeisteramt (Ayuntamiento de Antigua), Abteilung Kultur
(Departamento de Cultura), in 35630 Antigua, Calle Marcos Trujillo Nº 1,
bis zum 26. März, persönlich oder per Post. Das Gedicht muss in Spanisch
verfasst sein. Prämiert werden die ersten drei Gewinner.
Aktuelle Ausstellungen
Im gerade eröffnetem Ausstellungssaal der Firma
‘CREARTE’ in Puerto del Rosario, Strasse León y Castillo Nº 136, ist
eine Ausstellung zu sehen, deren Erlös für die Waisenkinder in Unquillo
in Argentinien gedacht ist. Weitere Information auf der Web-Seite
casadelnino. Die
Ausstellung ist noch bis zum
7. März zu sehen.
Kollektiv-Ausstellung in der Cafetería ‘Los Girasoles’ in Antigua.
Ölgemälde der Künstler im neuen Kunstsaal von Lolita Rodríguez, Gerda
Hassel und Inma Mediana. Bis zum 13. März.
In Gran Tarajal ist eine Ausstellung des Künstlers Carlos de Saá zu
sehen. Unter dem Thema ‘Viaje a ningun parte’ — ‘Reise ins Nichts’ sind
Farb-Fotografien zum Phänomen der Immigrationswelle auf den Kanaren zu
sehen.
Bis zum 29. Februar, im Lokal am Auditorio.
Im ersten Stockwerk des ‘Centro Comercial Atlántico’ in Costa Caleta
(Caleta de Fustes)
sind Gemälde der Künstlerin Eugenia del Carmen Galván exponiert. Die
vierzehn Landschaftsgemälde sind allesamt Ölarbeiten auf Leinwand.
Noch bis zum 11. März.
Alle Hände voll zu tun hatte
die Polizei in den letzten Wochen...
In Puerto del Rosario wurde eine Bande von
Kokain-Dealern dingfest gemacht. Jene aus vier Mitgliedern bestehende
Bande war im Besitz von etwa 9.000, bereits fertig zum Verkauf
präparierten Dosen der Droge. Als Deckmantel diente der Betrieb einer
Autowaschanlage, die Droge wurde allerdings auch in aller Öffentlichkeit
verkauft.
Die fast einen Monat dauernden Untersuchungen seitens
der Beamten des ‘Cuerpo Nacional de Policía’ schlossen mit der Festnahme
der vier Dealer im Alter zwischen 24 und 26 Jahren ab. Beschlagnahmt
wurden unter anderem 9.350 Einheiten der Droge, eine Präzisionswaage,
mehrere Hundert €uro Bargeld und drei Mobiltelefone.
In Corralejo wurde einer Räuberbande das
Handwerk gelegt. Die vierköpfige Bande schien sich auf
Appartement-Anlagen und Geschäfte ‘spezialisiert’ zu haben, was die
dortige Bevölkerung in Unruhe versetzte. Anfang Februar flog die
vierköpfige Bande auf und wurde von der Guardia Civil festgesetzt. Bei
Wohnungsdurchsuchungen fand man aus den Beutezügen zwei Fernseher, einen
DVD-Spieler, 21 CDs, eine Musikanlage, Gold- und Silberschmuck,
vielerlei Kleidungsstücke und anderen Sachen...
Listiger schienen nachfolgende Täter vorgegangen zu
sein. Allerdings half ihnen das letztendlich auch nicht, sich dem
Zugriff des Gesetzes dauerhaft zu entziehen: Man bediente sich der
Informationen, die auf dem Magnetband jeder Kreditkarte gespeichert
sind, um sich unrechtmäßig zu bereichern. Mit der unwissentlichen
Kollaboration verschiedener Angestellter in Hotels, Restaurants und
sonstigen Geschäften, denen man ein Kartenlesegerät zur Verfügung
stellte, übertrug man die so ausgelesenen und gespeicherten Daten auf
andere Datenträger, wie z.B. Telefonkarten — ein Vorgehen, welches im
Beamten-Jargon mit ‘skimming’ (aus dem Englischem: to skim =
abschöpfen) bezeichnet wird.
Die Täter haben, so wird vorerst vermutet, einen
materiellen Schaden von mehreren Tausend €uro verursacht. Die genaue
Schadenshöhe kann man noch nicht abschätzen, da die Untersuchungen noch
andauern und sich fast täglich neue Geschädigte melden.
Seine Einfältigkeit wurde einem Räuber-Duo im Kreis
Antigua zum Verhängnis: Verschiedene Einbrüche in Hotel- und
Appartement-Anlagen auf ganz Fuerteventura brachten die Täter auch in
den Besitz von mehreren Kreditkarten. Die beiden männlichen Individuen
prassten einen Abend in einem Restaurant in ‘El Matorral’ und bezahlten
anschließend mit einer - auf einen weiblichen Namen mit englischer
Nationalität ausgestellten - Kreditkarte, welches dem Restaurantinhaber
‘spanisch’ vorkam.
Die herbeigerufenen Beamten der Guardia Civil begaben
sich mit den ertappten Betrügern zu deren Wohnung. Dort fand man vor der
Eingangstür einen aufgebrochenen Safe, im Inneren des Appartements
fühlte man sich nach Aussage der Polizei wie bei der Entdeckung der
‘Höhle des Ali Baba und seiner 40 Räuber”. Verschiedene Musikanlagen,
ein Laptop, sechs Videokameras, 12 Uhren und Handkettchen, zahlreiche
sonstige Schmuckstücke, neun Kreditkarten, Bargeld in €uro und
englischen Pfund, etc.
Die festgenommenen beiden Nicht-Spanier erwartet nach
Verbüßung der gerechten Strafe die Ausweisung und die Versagung der
Einreise auf Lebenszeit.
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