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Fuerteventura Spezial-Report

PUERTO DEL ROSARIO
Die Inselhauptstadt gestern und heute...

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Bilder zum Spezialreport Puerto del Rosario in der Fotogalerie am Ende des Artikels!
 

Fiestas in Puerto del Rosario


Das Fest zu Ehren der Schutzheiligen Virgen de Rosario ist die größte Fiesta auf der Insel.

Sie beginnt Anfang Oktober mit einer großen Prozession und dauert eine Woche lang. Jeden Tag gibt es die verschiedensten, interessanten Veranstaltungen und abends meistens Tanz bis in den frühen Morgen.

Ein weiteres wichtiges Fest in der Hauptstadt ist der Karneval, der hier nicht zu vergleichen ist mit dem deutschen sondern eher mit dem Karneval in Rio. Mitte Februar geht's los und bis Anfang März ist die Stadt „im Ausnahmezustand“. Das komplette Programm wird über Plakate in der Stadt angekündigt. Im Internet auf unserer Website (und dort im ICF-Superboard) werden Sie das Programm ebenfalls rechtzeitig in deutscher Sprache finden.
Die Fiestatermine für die zum Gemeindegebiet Puerto del Rosario gehörenden Ortschaften und Weiler finden Sie HIER!

 

Sehenswertes in der Umgebung

Fuerteventuras größte Stadt, Puerto del Rosario (auch kurz “Puerto” genannt), ist auch gleichzeitig die Hauptstadt der Insel. Zum Gemeindebezirk gehören folgende Dörfer und Weiler: Los Molinos, Las Parcelas, Tefía, Llanos de la Concepción, El Almácigo, La Matilla, Tetir, Casillas del Ángel, El Time, Guisguey, Los Estancos, La Asomada, Puerto Lajas, Tesjuate, Ampuyenta und El Matorral. Die Gemeinde ist 290,9 Quadratkilometer groß und dehnt sich aus von der Ost- bis zur Westküste. Im Norden grenzt sie an den Bezirk La Oliva, im Südwesten an Betancuria und im Südosten an La Antigua.

Sehenswertes in der Umgebung

Alle Dörfer des Gemeindebezirks zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wir beschränken uns daher auf die Beschreibung der zweifellos attraktivsten Anfahrtsstrecke von La Oliva aus, der nördlichen Provinzhauptstadt.

Wir haben den Heiligen Berg der Altkanarier passiert, La Montaña de Tindaya, sahen das
Denkmal für Miguel de Unamuno am Fuße der Montaña Quemada, und erreichen nun das Dörfchen La Matilla. In einer Höhe von 385 Metern gelegen, ist es eingebettet zwischen dem 686 m hohen Berg Acetunal (einer Herausforderung für den guten Wanderer) auf der rechten Seite und dem “heiligen” Berg La Muda (699 Meter) auf der linken Seite. Auf einer Abzweigung links können
Sie bis zu dem Stromhäuschen hochfahren. Dort haben Sie einen herrlichen Weitblick über den Mittelteil der Insel und runter auf den kleinen Krater, den Montaña de la Caldera, der an der
Seitenflanke des Acetunal hervorgebrochen ist.

Wanderer können den alten, doch leider ziemlich zerstörten Weg nach Vallebron hinab gehen oder auf dem besser erhaltenen Saumpfad nach Tefía runter wandern. Im Dorf selbst zeigen schöne, gepflegte Häuser, viele im alten Inselstil errichtet, dass die alte Architektur liebevoll gepflegt wird. Und ringsherum leuchtet die herrliche rote Farbe der Erde. Die Kirche wurde 1716 erbaut, ist jedoch leider fast immer geschlossen.

Beim Schild Tamariche, 1,5 Kilometer vor Tetir, sollten Sie einen Abstecher auf den Vulkan Temejereque (511 Meter) machen. Von dort aus haben Sie einen Weitblick über drei weitere Vulkane zwischen 400 und 500 Meter Höhe, in deren Mitte, geschützt von allen Seiten, Tetir liegt.

Tetir, El Time und La Asomada

n der Vega de Tetir und ihrem parallelen Tal sind noch heute die unzähligen Terrassenfelder zu erkennen, die von einem der, in guten Regenjahren, fruchtbarsten Schwemmlandgebiete auf der Insel zeugen. Viehzucht und Getreideanbau waren hier die Lebensgrundlage der Majoreros, wie die Inselbewohner auch genannt werden.

Tetir war sogar von 1812 bis 1925 ein unabhängiger Gemeindesitz, als Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario, lediglich sein Ankerplatz für einige wenige Schiffe war. Die Ostküste Fuerteventuras war früher kein Siedlungsgebiet, denn Piraten stellten eine ständige Bedrohung dar. Als diese Gefahr nicht mehr bestand, wurde Puerto de Cabras größer und größer, 1860 dann sogar Hauptstadt. Tetir verlor daraufhin seinen eigen-ständigen Status und wurde 1925 der Hauptstadt eingemeindet.

In Tetir wohnen heute viele Menschen, die in der Hauptstadt arbeiten, jedoch als Wohnsitz die ruhige Lage des Dorfes vorziehen. Die Skulptur auf dem Kirchplatz zeigt einen berühmten Sohn der Gemeinde, den Gründer der Banco Canaria.

Wie Sie vielleicht wissen, feiert jedes Dorf auf Fuerteventura seine Heiligen. Tetir feiert am
4. August seinen Kirchenpatron Santo Domingo de Guzmán. Bei dieser Feier spielt die Prozession durch den Ort eine große Rolle. Die Menschen in ihren typischen Trachten, die Musikgruppen mit ihren mitreißenden einheimischen Klängen, ein abwechslungsreiches Programm und dazu das leckere Essen der regionalen Küche, sind ein beeindruckendes Erlebnis auch für Fremde und Besucher.

Am 30. November wird San Andrés gefeiert, der zweite Kirchenpatron, unter dessen Schutz sich auch die Polizei gestellt hat. Anknüpfend an die Tradition bringt man die Figur des Heiligen zu seiner Kapelle am Vulkan, zu erkennen an dem weißen Kreuz am Berghang. San Andrés möge Gott bewegen, in den Wintermonaten den Leben spendenden Regen zu schicken, sonst würde man die Figur in den Abgrund des Vulkanes hinab stoßen. Regen war Glück und Überleben. Die Bauern fassen dies in einem treffenden Spruch zusammen: „Wenn die Barrancos laufen und die Felder getrunken haben, werden wir satt werden.“ Und da immer ein paar Tropfen fielen, blieb es dem Heiligen bisher erspart, in den Vulkan geworfen zu werden.

Von ihm aus führt übrigens ein noch gut erhaltener “Camino Real”, ein Transportweg frührer Zeiten, in Richtung Westen nach Tefía.

Eine Einkehr in die einheimischen Bars, Cantinas und Gasthäuser lohnt sich gerade im Insel-inneren übrigens immer wieder, weil Sie dort noch wirklich typische Gerichte kosten können.
Bei der Weiterfahrt könnten Sie beim Kreisel einen Abstecher nach El Time machen. Die Kapelle dort ist wegen ihres ganz besonderen Altars im Chinesisch-Rokoko-Stilgemisch zum “Historischen Erbe” deklariert worden.

Zurück am Kreisel, weiter in Richtung Osten, kommt bald rechts die Straße nach La Asomada. Dort, in der “Casa de Jamones”, dem Haus der Schinken, werden exquisite Spezialitäten der
iberischen Halbinsel angeboten.

Der alte Flughafen

Wieder auf der Hauptstraße, liegt vor Ihnen eine Hochebene mit der alten Landebahn des früheren Flughafens der Insel, Los Estancos. Sie kreuzen die Piste, wo früher auf beiden Seiten Eselskarren standen, um die Durchfahrt der wenigen Automobile zu verhindern, wenn einmal am Tag ein Flugzeug aus Gran Canaria landete.

Das Gebäude, das Sie auf der rechten Seite sehen, mit seinen schönen roten Steinquadern, war früher das Flughafengebäude mit seinem Kontrollturm. Vor einem Jahr wurde dort ein kleiner Palmenhain angelegt. So wird an den alten Flughafen erinnert, der von 1952 bis 1969 dem nationalen und internationalen Zivilverkehr diente.

Nur fünf Kilometer von der Hauptstadt entfernt, war dieser Platz günstiger als der des ersten Flughafens von 1942 bis 1952 in Tefía, neben der Mühle gelegen. Als Militärflughafen deklariert, wurde er 1947 auch für den zivilen und Handelsverkehr freigegeben. Bedenken Sie die Zahlen von damals: Im Februar 1950 kamen an einem Rekordtag gerade mal acht Maschinen mit 46 Passagieren an, im ganzen Jahr waren es insgesamt 87! Unvergessen bis heute ist die Geschichte mit der JU 52, die über die Piste hinaus auf die Äcker schoss. Da es keinen Traktor auf der Insel gab, der sie hätte abschleppen können, zogen Ochsengespanne das Flugzeug wieder zur Piste zurück.

Weiter geht es nun Richtung Meer, Richtung Osten, wo in neunzig Kilometern Entfernung schon Afrika liegt. Jetzt sehen Sie Puerto del Rosario vor sich liegen, die Stadt, die seit 1860 die dritte Hauptstadt der Insel ist, nach Betancuria von 1405 bis 1834 und La Antigua von 1834 bis 1835 (zwischen 1835 und 1860 war die so genannte “heimliche Hauptstadt“ La Oliva).

An der Kreisel-Kreuzung steht eine restaurierte Gofiomühle, wo sich in früheren Zeiten, als es noch keine Automobile gab, die Einheimischen nach langen staubigen Wanderungen aus ihren Dörfern erst mal stadtfein machten.

Die Hauptstadt

Hier sind Sie also jetzt in Puerto del Rosario, Hafen des Rosenkranzes, bis 15. März 1956 Puerto de Cabras, Ziegenhafen, genannt. Eine junge Hauptstadt, gerade mal gut zweihundert Jahre alt. 1795 wurde sie an der Mündung des Río de Cabras (Ziegenflusses) gegründet.

Bachbetten, Flussbetten, “barrancos” genannt, gibt es unzählige auf der Insel. Sie sind fast ganzjährig ausgetrocknet; nur wenn es dann doch einmal ausgiebig geregnet hat, werden sie für einige Stunden zu braunen Bächen und manchmal gar zu reißenden Flüssen. Es gibt aber einige wenige Barrancos, wie in der Inselhauptstadt, die das ganze Jahr über Wasser führen. Es sind zwar nur kleine Rinnsale, aber wo Feuchtigkeit herrscht, können auch Pflanzen gedeihen.
In diesen Weidegebieten fanden die Ziegen ihr Futter, und somit konnten dort auch die Menschen überleben. Daher also der frühere Name “Puerto de Cabras”.

Historischer Rückblick

Auf einer venezianischen Karte von 1426 hatte Giacomo Giroldi einen Ankerplatz verzeichnet, um den herum sich die spätere Stadt entwickeln sollte. Für Jahrhunderte war es die Bucht, wo vorbei fahrende Schiffe sich mit Wasser, Ziegenfleisch und Ziegenkäse versorgen konnten.

Sonst tat sich hier nichts, denn die Ostküste war damals kaum besiedelt aus Furcht vor Piratenüberfällen. Diese Überfälle waren über ein Jahrhundert lang die Gegenschläge zu den Sklavenfangexpeditionen ab 1467 unter Diego García Herrera, seinem Sohn und dessen Nachfolgern, der Familie Saavedra. Entweder wurden diese Berbersklaven verkauft oder auf der Insel als Arbeitskräfte eingesetzt. Ende des 16. Jahrhunderts machten diese “moriscos” etwa die Hälfte der Bevölkerung aus.

Nach und nach entwickelte sich um den Ankerplatz eine Siedlung, die spätere Stadt. Erst nach einem Freundschaftspakt zwischen dem Königshaus der Burbonen und dem Sultan von Marokko hörten die Piratenüberfälle auf, und nun begannen sich auch an der Ostküste Handel und stärkere Besiedlung auszubreiten. Die alten Häfen El Tostón (heute El Cotillo) und La Peña bei Ajuy lagen ja auf der Wetterseite und waren für die Ausfuhr weniger geeignet. Als exportberechtigte Häfen büßten sie immer mehr an Bedeutung ein, weil die “coroneles”, die damaligen Militärbefehlshaber in La Oliva, sich zu dem näheren, sichereren und zollfreien Hafen von Puerto de Cabras begaben.

Die Färberflechte (barilla) war der erste Exportartikel. In guten Regenjahren wurde die Insel zur Getreidekammer der Kanaren, in den Dürrejahren verhungerten die Bewohner oder wanderten massenweise aus. Die Steuern konnten kaum aufgebracht werden: den “Fünften” an den
Landesherrn, den zehnten Teil an die Kirche.

Der Getreideexport füllte nur die Kassen der Großgrundbesitzer. Die Abholzung der Wälder (ohne Wiederaufforstung!) für die Kalkbrennöfen, die Töpferei, den Haus-, Kirchen-, Mühlen- und Bootsbau, die Entfernung des Buschwerks für die Getreideanbauflächen und einjährige Futter- pflanzen ließen die Insel zur “Wüstenlandschaft” verkommen. Der Regen wurde so zur
zerstörerischen Kraft und schwemmte den guten Mutterboden weg.

Krankheiten, Heuschreckenplagen, Dürrejahre waren die Folge und knebelten die Menschen. Die Inselbevölkerung hatte damals in den schlimmen Jahren wenigstens noch den Samen einer afrika-nischen Wildpflanze, den COSCO oder COFE (ein Mittagsblumengewächs), als Ersatznahrungs-mittel für Getreide.

Dann aber entdeckte man die Verwendbarkeit dieser Pflanze für die Herstellung von Soda. Das Sodakraut wurde hauptsächlich von den Engländern gekauft, und dieser Handel wurde noch lukrativer, als das Herstellungsverfahren durch Trocknung und Verbrennung zu kompakten, schwarzen “Sodakrautsteinen” auch hier auf der Insel eingeführt wurde.

Die Briten benutzten es zu jener Zeit zur Herstellung von Waschpulver und Seife, und der Schotte J. Swanston besaß schon eine Exportfirma auf Gran Canaria, die sich so hervorragend entwickelte, dass er seine Brüder und Vettern nachholte. Ein Vetter namens James Miller über-nahm dann hier auf Fuerteventura ab 1804 die Firma. Er heiratete übrigens in eine einheimische Familie ein. Man nannte ihn hier nur “Don Diego”.

Sein von ihm entworfenes, privates Wohnhaus beeindruckte die örtlichen Kaufleute so sehr, dass die Stadtverwaltung einen von ihm vorgelegten Plan für die sich damals noch im Aufbau be-findliche Siedlung akzeptierte. Sein Plan waren die “schachbrettförmig” angelegten Straßenzüge, die Sie heute auf dem Stadtplan immer noch finden.

Man beschränkte sich schließlich nicht nur auf den Sodaexport, sondern verdiente nun auch an der Ausfuhr von Cochenillefarben (Produkt der Läuse, die auf den Feigenkakteen leben und die einen wesentlich begehrteren roten Farbstoff als die Färberflechte liefern) und von Kalk. Die Insel besitzt Mengen an Kalksteinen, und die vielen ehemaligen Kalkbrennöfen zeugen noch heute von dieser Zeit. Am südlichen Ende der Hafenpromenade sehen Sie übrigens ein restauriertes Exemplar dieser Öfen.

Bei all diesen Aktivitäten waren die so genannten “Sodabarone” aus La Oliva, die Familie der Coroneles, führend. Sie hatten über 30 eigene Lagerhäuser in La Oliva und Puerto Cabras und einen eigenen Handelsbeauftragten in London.

Dann wurden die Anilinfarben erfunden und dieser billigere Farbstoff verdrängte den Natur-farbstoff. Wieder ein Wirtschaftseinbruch, von dem sich die Insel, und damit auch Puerto de Cabras, lange nicht erholen sollte.

Historische Daten

1795 lassen sich die ersten Siedler am Ankerplatz der Gemeinde Tetir nieder.

1808
Diego Miller entwirft den ersten Stadtplan für Puerto de Cabras.

1812
erhält Puerto de Cabras eine Kapelle. Teresa López aus Tetir stiftet ein Heiligenbild der Virgen del Rosario.

1834
wird Puerto de Cabras zur Gemeinde erklärt

1860
wird die inzwischen rasch gewachsene Ortschaft zur Inselhauptstadt

1875
erfährt die Insel. und damit auch ihr inzwischen wichtigster Handelshafen Puerto de Cabras wegen langer Dürrejahre und der Erfindung der Anilinfarben ihre schlimmste wirtschaftliche
Depression. Im Zuge der massiven Auswanderungswelle schrumpft die Einwohnerzahl der Hauptstadt auf die Hälfte.

1884
geht es der Insel wegen verbesserter klimatischer Bedingungen und der Rückbesinnung auf den Getreideanbau und die Ziegenhaltung wieder besser. Auch Puerto de Cabras profitiert davon und wächst wieder.

1894
wird die erste Hafenmole eingeweiht.

1900
bringen ehemalige Auswanderer die ersten Windmotoren für die Tiefbrunnen aus Chikago mit nach Fuerteventura. Die Landwirtschaft und die Ziegenhaltung blühen wieder auf.

1900
Don Ramón F. Castanagna, Bürgermeister von Puerto de Cabras, gibt die erste Zeitung, die "Aurora", heraus.

1909
wird die Hauptstadt an die Telegrafenleitung angeschlossen.

1912
etabliert sich die erste Inselregierung (Cabildo de Fuerteventura) in Puerto de Cabras

1913
hat das Gericht hier seinen festen Sitz

1920
wird die Stadtbeleuchtung (Petroleum) installiert

1924
wird der baskische Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno von General Primo de Rivera wegen seiner kritischen politischen Äußerungen hierher auf die Insel verbannt. Man quartiert ihn im so genannten Hotel Fuerteventura ein und schnell bildet sich um den Dichter ein Kreis Intellektueller, der sich im Haus von Castaneyra trifft. Er schreibt auch hier im Exil, oder aber er erkundet in langen Ausflügen, auf einem Dromedar sitzend, die Insel. Dann passiert ihm das, was vielen Besuchern auch heute immer wieder geschieht: Er verliebt sich in diese spröde,
farbenprächtige Insel.

Den nachfolgenden, berühmtesten Satz möchten wir Ihnen gerne für Ihren Fuerteventura-Urlaub mitgeben: "Fuerteventura ist eine Oase in der Wüste der Zivilisation." Besuchen Sie doch ruhig einmal sein Museum in der Straße Calle Rosario Nr.11 (im Gebäude der Inselregierung, gegenüber dem Taxihalteplatz) und dringen Sie ein wenig tiefer in das Leben des prominentesten Verbannten auf Fuerteventura ein. Am Montaña Quemada bei La Matilla steht übrigens das riesige Monument zu seinen Ehren.

1925 resp. 1926 werden die bis dahin selbständigen Gemeinden Tetir und Casillas del Ángel der Gemeinde Puerto de Cabras zugeordnet.

1940 werden die ersten Sozialbauwohnungen gebaut, und die ersten Straßen werden asphaltiert.
1942 wird der erste Flughafen (bei Tefía) in Betrieb genommen.
Ab 1950 werden auch in den umliegenden Dörfern Schulen errichtet, und die erste Apotheke öffnet ihre Türe, vor der oft die Dromedare und Esel aus den entferntesten Gebieten der Insel angepflockt stehen. Die Wege sind weit, ca. 5 Stunden von Corralejo und 7 Stunden von El Cotillo. Die erste Klinik wird gebaut (die heutige Volkshochschule am südlichen Ende der Calle 1o de Mayo), und die erste Bibliothek bietet die Möglichkeit für einen erweiterten kulturellen Horizont.

1956 wird Puerto de Cabras in Puerto del Rosario umbenannt.

1966
genehmigt man das erste Hotel, den Parador Nacionál de Turísmo.

1969
geht das erste Meerwasserentsalzungswerk in Betrieb und

1970
das erste zentrale Elektrizitätswerk.

1973
verlegt die Spanische Fremdenlegion einen Großteil ihrer Streitkräfte aus der Spanisch-Sahara nach Fuerteventura. Von der inzwischen wieder abgezogenen Truppe zeugt noch die lange, mit Wachtürmen bewehrte Kasernenmauer an der Ecke Avenida Manuel Velazquez Cabrera und Calle Mejico.

1973 beginnt der Massentourismus im Norden der Insel und lässt auch die Hauptstadt in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als Handelsplatz und administrativem Schwerpunkt wachsen.
Puerto del Rosario heute
 

Inzwischen hat sich die mittlerweile 23.100 Einwohner zählende Gemeinde zu einer modernen Kleinstadt mit bedeutender Handelsaktivität und einem vielfältigen Kulturangebot entwickelt.
Sie beherbergt heute nicht nur den modernsten internationalen Flughafen der Kanarischen Inseln sondern verfügt auch über gepflegte Strände, ein Hostal- und Hotelangebot aller Kategorien, ein modernes Krankenhaus, etliche interessante Museen und Kunstausstellungen (siehe Kasten auf Seite 42!), einen Konzert- Tanz- und Theatersaal (auditorio) mit einem wirklich anspruchsvollen Veranstaltungsprogramm, ein interessantes regionales und internationales Gastronomieangebot und diverse Lokale für Nachtschwärmer, die auf der Insel ihresgleichen suchen.

Die Stadt kann sich also inzwischen sehen lassen, nachdem sie touristisch Jahre lang wie ein Stiefkind behandelt wurde. Auch heute noch findet man in vielen Reiseführern die Bemerkung, dass sich ein Besuch der “hässlichen“ Hauptstadt nicht lohnt. Das kann man jetzt wirklich nicht mehr so stehen lassen, dann in den letzten Jahren hat sich die Stadtverwaltung mächtig ins Zeug gelegt. Puerto del Rosario hat sich inzwischen, besonders im Innenstadtbereich, vom “hässlichen Entlein” zum “ansehnlichen Schwan” entwickelt.

Überall wurden Grünflächen, Parkanlagen, Straßenbäume und Palmen gepflanzt. Hässliche Ruinen wurden restauriert oder abgerissen und neue, moderne Gebäude entstanden und entstehen in allen Stadtvierteln.

Lokale und internationale Künstler schufen in den letzten Jahren über 50 Skulpturen, die Park-anlagen, öffentliche Gebäude und Kreisverkehrsinseln schmücken. Die Hafenpromenade wurde fertig gestellt und wird gerade in beide Richtungen bis zum jeweiligen Stadtrand verlängert.

Geschäfte und Gastronomie

Nicht nur die inzwischen zur Hauptgeschäftsstraße avancierte León y Castillo und die parallel verlaufende Virgen de la Peña laden mit vielen neuen, modernen Geschäften (hauptsächlich in der oberen Hälfte, nach dem großen Kreisverkehr) und Straßencafés zum ausgiebigen Einkaufs-bummel ein. Die Auswahl ist groß, und überall gilt: GUTE QUALITÄT zu EINHEIMISCHEN-PREISEN! Da die Geschäfte hauptsächlich von hier ansässiger Kundschaft leben, können sie es sich nicht leisten, Ramsch zu überteuerten Preisen anzubieten — so wie Sie es vielleicht von so manchem Shopping-Center der touristisch erschlossenen Gebiete her kennen.

Bummeln Sie die Hafenpromenade entlang und lassen Sie sich auf der Terrasse der Bar LOS PARAGUITAS unter den zwei herrlichen, riesigen indischen Lorbeerbäumen den „Café con leche“ schmecken. Auch am Sporthafen, schräg rechts gegenüber, gibt es ein nettes Terrassencafé mit einem eigenen kleinen Sandstrand. Ein weiteres empfehlenswertes Lokal ist das mehrstöckige
Terrassencafé direkt gegenüber der großen Hafenmole.

In der nördlichen Fortsetzung dieser Avenida Reyes de España, in der Calle Almirante Lallermann, wurde Mitte Oktober 2003 in der Hausnummer 36 (gegenüber der Tankstelle) das neue Kunstzentrum CENTRO DE ARTE JUAN ISMAEL eröffnet. Schau'n Sie mal rein, es lohnt sich!

In der Straße oberhalb der indischen Lorbeerbäume liegt das große Café “Tinguaro“, wo sich tagsüber Einheimische und ausländische Residenten treffen, um sich von anstrengenden Einkäufen oder Behördengängen zu erholen.

Hier beginnt praktisch die Haupt-Einkaufszone der Stadt, die sich auf folgende Straßen (und ihre Nebenstraßen) konzentriert: Avenida 1o de Mayo, Secundino Alonso, León y Castillo, Avenida de Constitución und Virgen de la Peña (siehe rot markierte Straßen auf der Karte am Kopf dieses Berichts!).

Geschäfte aller Art, Shopping-Centers, Pubs, Bars, Restaurants, Straßencafés und Kunstgalerien (z.B. GOMER, Calle Velazquez Nr. 3) werden Sie dort finden. Vor und hinter der Kirche liegen kleine Parks. Neben dem Finanzamt (Hacienda), auf der Ecke Avenida 1o de Mayo und Calle Ramiro de Maztu, wartet das AUDITORIO mit seinem vielfältigen Kulturprogramm auf Ihren Besuch.

Im großen Kaufhaus NORT Y SUR (Avenida 1o de Mayo) gibt es fast alles, was das Herz begehrt..
Kurz vor dem Auditorium liegt an der Hauptstraße die Cafetería NAUFRAGO, wo ein Großteil des Inventars aus dem an der Westküste gestrandeten Luxusliner "American Star" zu sehen ist.
Wohnen Sie in einem Appartement und verpflegen sich selbst, können Sie die Gelegenheit des Hauptstadtbesuchs nutzen, um sehr gut und preiswert im "Hiperdino" in der Avenida Juan de Bethencourt oder bei EUROSPAR PADILLA in der Calle Almirante Lallermand (siehe Stadtplan!) einzukaufen.

Nachtleben

Und abends, wo könnten Sie hingehen? Eine beliebte Disco ist das CAMELOT in der Calle León y Castillo 12 und das MAFASCA in der Calle La Cruz.

Im LATINO, gegenüber vom Kaufhaus Nort y Sur, sind sämtliche Altersgruppen anzutreffen.

Der "TEMPLO" ist wieder mehr Jugendtreff (in der Calle Teniente Duran 16, gegenüber dem Kinokomplex „Multicines“).

Im MOJO VERDE im oberen Viertel der Calle León y Castillo (vor dem Supermarkt Rita) gibt es Tanz mit spanischer Musik für die „reifere Jugend“.

Im MAMMA RUMBA, Calle San Roque 17, Nähe Cabildo-Gebäude, erwartet Sie lateinamerikanische Live-Musik in gepflegter Atmosphäre. Tänzer und Nichttänzer jeden Alters werden sich hier wohl fühlen.

Und die optisch schönste Kneipe CALLE 54 am Nordende der Secundino Alonso ist sehr liebevoll in kanarischem Ambiente gestaltet und gibt einheimischen und internationalen Künstlern regelmäßig Gelegenheit, ihre Werke dort auszustellen.

Die zweistöckige Bar LA TIERRA mit guter Rock- und Bluesmusik ist seit Jahrzehnten bevorzugter Treffpunkt der insularen Künstler- und Intellektuellenszene (Calle Eustaquio Gopar Nr. 3, in der Nähe des Bürgermeisteramtes).

Die große Disco ESFINGE ist mehr für jugendliches Publikum und liegt gegenüber dem großen Festplatz (siehe Stadtplan!).

Und wenn dann nach dem Sonnenaufgang noch Zeit bleibt, nehmen Sie doch an der Playa Blanca, am südlichen Stadtrand (an dem es übrigens auch eine Strandbar mit allabendlicher
Live-Musik gibt) noch ein erfrischendes Bad, bevor es zurück geht in Ihre Unterkunft.

Zum Thema Nachtbummel wäre noch anzumerken, dass die meisten erwähnten Lokale erst gegen 22 Uhr öffnen. Richtig was los ist auf jeden Fall immer am Wochenende ab Mitternacht. Da bietet sich natürlich eine Übernachtung an, wenn man die Nacht nicht ganz durchfeiern will.

Übernachtungen

Direkt zentral gelegen, am Kreisverkehr, wo die León y Castillo mit der Hafenstraße zusammentrifft, gibt es die besten Möglichkeiten:
Sehr preiswert und sauber sind die Pensionen ROQUEMAR (Tel. 928850359) und TAMASITE
(Tel. 928850280 oder 928850300). Hohen Ansprüchen gerecht wird das Hotel PALACE
(Tel. 928859464).

Linienbusse

Bei unserer Besichtigungstour durch die Hauptstadt sind wir davon ausgegangen, dass Sie mit einem Mietfahrzeug unterwegs sind. Sie können natürlich auch den Überlandbus nehmen. Preise und Abfahrtzeiten finden HIER.

Innerhalb von Puerto del Rosario können Sie sich mit dem halbstündlich verkehrenden Stadtbus bewegen. Für 1 Euro können Sie sich den ganzen Tag durch die Stadt kutschieren lassen. Als Fahrtziele zeigt der Bus die verschiedenen Stadtteile (Los Pozos, Buena Vista, Fabelo, La Charca, Majada Marciál, El Charco, Las Salinas) an. Hilfestellung gibt Ihnen wieder unser Stadtplan.

 

Puerto del Rosario im Überblick


GEOGRAPHIE / DEMOGRAPHIE / KLIMA / VEGETATION / WIRTSCHAFT

Das Gemeindegebiet von Puerto del Rosario umfasst eine Gesamtfläche von fast 310 Quadratkilometern und den zentralen nördlichen Küstenstreifen der Insel Fuerteventura. Es grenzt im Norden an die Gemeinde La Oliva, im Süden an diejenigen von Betancuria und La Antigua und reicht im Osten und Westen bis ans Meer.

Sein Relief ist überwiegend eben in der östlichen und westlichen Zone und bergig in der zentralen Region, wo mit den Bergen Montaña de la Muda (689 m) und Aceitunal (688 m) die größten Höhen zu verzeichnen sind. Im Westen herrschen Steilküsten vor, im Osten ein flacher und felsiger Küstenverlauf.

Das Klima ist, wie das der ganzen Insel, durch seine Aridität geprägt und bedingt die Existenz einer spärlichen, an die Trockenheit angepassten Vegetation, jedoch mit interessanten Endemismen. Die Bachbetten einiger hier “Barrancos” genannten Schluchten sind mit Tamarisken- und Palmen-Hainen bewachsen.

Die Bevölkerung der Gemeinde beläuft sich auf etwa 23.100 Einwohner. Die wichtigsten Ortsteile und Weiler sind La Matilla, Llanos de la Concepción, Tefía, Las Parcelas, Puertito de Los Molinos, La Ampuyenta, El Almácigo, Casillas del Ángel, Tetir, La Somada, Los Estancos, El Time, Guisguey, Puerto Lajas, El Matorral, Tesjuate und Puerto del Rosario, der Verwaltungssitz.

Die Hauptwirtschaftstätigkeit der Gemeinde umfasst die Viehzucht, Landwirtschaft, Fischerei, den Tourismus, Handel und das Dienstleistungsgewerbe.

ARCHITEKTUR

Die Bauweise der Wohnhäuser der Gemeinde zeichnet sich im Allgemeinen durch die Einfachheit der Formen und Konstruktionselemente und die Anpassung an die natürliche Umgebung aus. Man kann zumindest zwei Arten unterscheiden: Stadt- und Landhäuser. Erstere finden sich in der Stadt Puerto del Rosario, wo in den Straßen León y Castillo, Primero de Mayo, Fernández Castañera, Virgen del Rosario, Comandante Franco, Juan Domínguez Peña, La Cruz und Gobernador García Hernández einige schöne alte Häuser erhalten sind.
Es handelt sich hierbei um ein- oder zweistöckige, aus Bruchsteinmauerwerk gebaute Häuser mit viereckigem Grundriss und Flachdächern, die mit Sgraffito, farbigen Bordüren oder Steinmetzarbeiten dekorierte Fassaden, Innenhöfe und in einigen Fällen hölzerne Galerien und Balkons aufweisen.

Im ländlichen Raum unterscheidet man zwei Hausarten, die dem jeweiligen sozioökonomischen Status ihrer Besitzer entsprechen: das einfache Bauernhaus und das Herrenhaus der Großgrundbesitzer. Ersteres ist einstöckig, manchmal mit Dachboden, hat eine rechwinklige
L- oder U-Form, verputztes und weiß gestrichenes oder auch unverputztes Mauerwerk, ein Flachdach oder Giebeldach aus Stampflehm, wenige Räume, wenige Türen und Fenster, behauene Steinblöcke an Hausecken und als Tür- und Fenstersims und einen Innen- oder Vorhof. Häuser dieser Art kann man im "Ecomuseo de la Alcogida" in Tefía in einem Museumsdorf, aber auch in anderen Dörfern der Gemeinde sehen.

Die Häuser der Großgrundbesitzer sind größer und zeichnen sich durch eine bessere Bauqualität aus, haben einen viereckigen Grundriss, ein oder zwei Stockwerke, zahlreiche Räume, Ziegel- oder Flachdächer, einen Innenhof, Galerien und Balkons, und Steinmetzarbeiten als dekoratives Element. Sie können in Tetir, La Matilla, Casillas del Ángel und La Ampuyenta angesehen werden. Ein gutes Beispiel für diese Art von Herrenhaus ist das Museum Dr. Mena in La Ampuyenta.

Unter den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde Puerto del Rosario ragen einige heraus, die aufgrund ihrer Funktion als Behördensitz oder aufgrund des Zwecks, für den sie gebaut wurden, andere Eigenheiten aufweisen als andere Bauten. Dazu zählen das Krankenhaus Caridad de San Conrado y Gaspar in La Ampuyenta und der Sitz der öffentlichen Inselverwaltung (Cabildo), das Gebäude des Inselrats (Delegado del Gobierno), das Hotel Fuerteventura Playa Blanca und andere.

ARCHÄOLOGISCHE ZEUGNISSE

Im Gemeindebereich sind an verschiedenen Orten Reste der Kultur der Ureinwohner der Insel erhalten, unter denen die Fundorte von Wohnstätten in Lomos de Lesque, Lomos de los Esquenes und Lomo gordi sowie Strukturen von archäologischem Wert in den Berggebieten des Montaña de la Muda, des Morro de la Fortaleza, von Goroy und im Bachverlauf des Río de Cabras herausragen.

Windmühlen

Windmühlen wurden zum Mahlen von Getreide benutzt, hauptsächlich für die Herstellung von “Gofio”; dies ist ein geröstetes Getreide- und hier hauptsächlich Mais- oder Weizenmehl, und war einst das Grundnahrungsmittel der Inselbevölkerung. Bis heute sind einige Windmühlen erhalten, die restauriert und zu Kulturgütern erklärt worden sind, wobei man zwei Typen unterscheidet: diejenigen mit hölzernem und die moderneren mit Metallmühlwerk.
Im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario sind je zwei Windmühlen jeder Bauart in El Almácigo und in Puerto Lajas sowie in Llanos de la Concepción und in Tefía erhalten, im letztgenannten Ort sogar Beispiele beider Typen.

Kalkbrennöfen

Sie wurden in der Vergangenheit zum Kalkbrennen gebaut. Es gibt zwei Arten von Kalköfen, die individuellen, in denen als Brennstoff Holz benutzt wurde, und die industriellen, die mit Kohle geschürt wurden. sie können eine runde, quadratische oder rechteckige Form und unterschiedlichen Umfang aufweisen, wobei die industriellen Öfen normalerweise größer sind.
Im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario sind zahlreiche Kalköfen erhalten, sowohl in den Ortschaften und Weilern im Inselinneren als auch an der Küste. Als bedeutendste Beispiele können diejenigen an der Küste von Puerto del Rosario, in den Stadtteilen Los Pozos, El Charco und La Hondura besichtigt werden.

MUSEEN UND AUSSTELLUNGEN

Ecomuseo de la Alcogida

Hierbei handelt es sich um ein Museumsdorf ethnographischer Art in der Ortschaft Tefía, 15 km von der Hauptstadt entfernt. Es beherbergt eine Reihe traditioneller Häuser in ihrer von Ackerbau und Viehzucht geprägten Umgebung, in denen das traditionelle bäuerliche Leben nachempfunden werden kann.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 17:30 Uhr, samstags und montags geschlossen

Casa Museo Unamuno

Dieses Museum befindet sich in der Straße Calle Rosario Nr. 11, im Gebäude der ehemaligen “Pension Fuerteventura”, in dem der Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno aus Salamanca während der Zeit seiner Verbannung auf der Insel wohnte. Dort kann man Erinnerungsstücke und Räume, sowie die eindrucksvolle Poetik in Augenschein nehmen, die den Schriftsteller mit der Insel verband.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 14:00 Uhr von Montag bis Freitag. Eintritt frei!

Casa Museo Doctor Mena

Es befindet sich in La Ampuyenta, 16,2 km von der Hauptstadt entfernt und besteht aus einem Herrenhaus des 19. Jahrhunderts mit der ihm eigenen Einrichtung, darunter persönliche Gegenstände seines früheren Besitzers, Dr. Tomás Antonio Mena y Mesa, einem in La Havanna, Paris und den USA studierten Arzt, der in Kuba und auf den Kanaren praktizierte und durch seine philanthropischen Aktivitäten auf seiner Heimatinsel herausragt.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 17:30 Uhr, samstags und montags geschlossen.

Auditorio

Der Konzertsaal befindet sich in der Straße Ramiro de Maetzu Nr. 1 in Puerto del Rosario und bietet ein vielfältiges Kulturprogramm in den Bereichen Theater, Musik und Tanz.
Information: Telefon 928 862 300 und im Internet: www.cabildofuer.es  oder auf unserer Homepage.

Galería Gomer

Kunstgalerie in der Straße Velazquez Nr. 3 in Puerto del Rosario

Centro de Arte Juan Ismael

Das neue Kunstzentrum auf der Straße Almirante Lallermand Nr. 30 (Verlängerung der Hafenstraße, gegenüber der Tankstelle) bietet auf mehreren Etagen die Gelegenheit, kanarische und internationale Gemälde, Plastiken und audiovisuelle Kunstwerke zu genießen.
Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 10:00 bis 13:30 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr

 

Fiestas in Puerto del Rosario


Das Fest zu Ehren der Schutzheiligen Virgen de Rosario ist die größte Fiesta auf der Insel.

Sie beginnt Anfang Oktober mit einer großen Prozession und dauert eine Woche lang. Jeden Tag gibt es die verschiedensten, interessanten Veranstaltungen und abends meistens Tanz bis in den frühen Morgen.

Ein weiteres wichtiges Fest in der Hauptstadt ist der Karneval, der hier nicht zu vergleichen ist mit dem deutschen sondern eher mit dem Karneval in Rio. Mitte Februar geht's los und bis Anfang März ist die Stadt „im Ausnahmezustand“. Das komplette Programm wird über Plakate in der Stadt angekündigt. Im Internet auf unserer Website (und dort im ICF-Superboard) werden Sie das Programm ebenfalls rechtzeitig in deutscher Sprache finden.
Die Fiestatermine für die zum Gemeindegebiet Puerto del Rosario gehörenden Ortschaften und Weiler finden Sie HIER!

 

 

Puerto del Rosario Fotogalerie


 
 
 


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